Angebot

Wir analysieren und bewerten ihr Projekt und geben ihnen Empfehlungen zur optimalen Ausbalancierung der sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekte. Diese können nicht isoliert voneinander betrachtet werden. Sollen langfristige gültige Entscheidungen getroffen werden, müssen Zusammenhänge und Abhängigkeiten erkannt und analysiert werden. Eine zu geringe ökologische und soziale Verträglichkeit beeinträchtigt letzen Endes die Ökonomie.

Sie setzten die Schwerpunkte und wir erarbeiten ein Konzept zur Verwirklichung ihrer Ziele. Je früher im Planungsprozess die Potentiale für nachhaltige Lösungen in ihrem Projekt erfasst werden, desto geringer wird der Aufwand für die Umsetzung sein.

Hintergrund

Nachhaltiges Bauen wird verbreitet auf Energieeinsparung durch Wärmedämmung reduziert. Das greift allerdings viel zu kurz. Abgesehen davon, dass ökologisch nachhaltiges bauen wesentlich mehr Aspekte umfasst, gehören soziale und ökonomische Faktoren gleichberechtigt betrachtet.

Es gibt zahlreiche Massnahmen den Energieverbrauch von Gebäuden zu minimieren. Um wirklich nachhaltig zu handeln müssen aber auch die „Graue Energie“, die bei der Herstellung und dem Transport anfallen einkalkuliert werden, die verwendeten Materialien auf ihre Umweltverträglichkeit und Recyclingfähigkeit geprüft und der Rückbau von vornherein mit eingeplant werden.

Die aktuelle Gesetzgebung wird dem noch nicht gerecht, wie auch Gebäudelabels zu Bewertung nachhaltigen Bauens diese Aspekte nicht hinreichend berücksichtigen.

Unter dem Begriff der sozialen Nachhaltigkeit versteht man nicht nur das Mitwirken der Bewohner und Nutzer eines Gebäudes zur Umsetzung der vereinbarten Ziele. Vielmehr bezieht es sich auf die Auswirkungen eines Bauvorhabens auf die unmittelbare Nachbarschaft. die Diskussion über Gentrifizierung, Segregation und Verdrängung ist in der Mitte der Bevölkerung angekommen. Jedes Neubauprojekt beeinflusst nachhaltig seine Umgebung.

Wirtschaftlich betrachtet lohnt es sich schon heute ökologisch nachhaltig zu planen und zu bauen, nachweislich lassen sich so höhere Miete und Verkaufspreise erzielen. Doch vernachlässigt man die soziale Perspektive droht der Immobilie auf lange Sicht sogar ein Wertverlust. Nehmen die ökonomisch optimierten Anlageobjekte in einem Stadtviertel überhand, wird dieser immer homogener und verliert jeden Reiz. Ziel ganzheitlich nachhaltiger Planung muss eine Integration des Gebäudes in das urbane Umfeld sein, um so die Attraktivität des Standortes langfristig zu sichern.

Die Erstellung eines Hauses ist ein langfristiges Engagement, es beeinflusst die Nachbarschaft und profitiert wiederum von einem lebenswerten Viertel. Vor dem Hintergrund des Rückzugs des Wohlfahrtsstaates ergibt sich mehr Verantwortung für den Einzelnen. Begreifen Sie dies als Chance, mit Ihrem Engagement die Entwicklung des Stadtteils nachhaltig nach Ihren Vorstellungen zu beeinflussen.

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