Studie Modulare Containerstruktur

Eine lebendige Stadt wie Berlin verändert sich stetig und mit ihr auch dessen Bewohner und ihre Bedürfnisse. Neue Arbeitstrukturen entstehen und erzeugen neue Ansprüche. Kleine erschwingliche Gewerbemietflächen sind in der Innenstadt wieder gefragt.

Am Beispiel des neuen Berliner Kreativzentrums rund um den Moritzplatz in Kreuzberg, wo in den letzten Jahren mit Aufbauhaus, Aqua Carré, Betahaus und IMA Village ein Zentrum für Startup-Unternehmen entstanden ist, zeigt sich das Potential für temporäre Nachverdichtung.
Die Struktur aus gestapelten Seefrachtcontainern ist perfekt auf diese Nachfrage zugeschnitten. Auf simple Weise werden mit dem Grundmodul des 40-Fuß-Containers Einheiten mit ca. 25  m2 Nutzfläche geschaffen. Jede rudimentär ausgestattet, mit Glaseingangstüren versehen, klimatisiert und ans Internet angeschlossen. Ziel ist die kurzfristige Bereitstellung von Mietflächen als Büro, Werkstatt oder Atelier zu günstigen Preisen.

Die Konstruktion lässt sich modular an die örtlichen Gegebenheiten von Baulücken, Brachflächen oder ungenutzten Parkhäusern anpassen. Aufgrund der vergleichsweise geringen Baukosten, amortisieren sich die Investitionen schon nach wenigen Jahren und erwirtschaften eine gute Rendite. Die Struktur ist skalierbar und ausbaufähig, kann einfach woanders wieder aufgebaut oder weiterverkauft werden, was die Wirtschaftlichkeit weiter erhöht.

Schlüsseldaten

  • Wiederverwendung gebrauchter Seefrachtcontainer
  • variable Größe individuell nutzbarer Arbeitsflächen (Büro, Werkstatt, Atelier etc.)
  • Ausgelegt für eine Nutzung von 5-15 Jahren
  • Demontierbare Immobilie, kann versetzt oder weiterverkauft werden
  • Skalierbares System, kann in mehreren Etappen ausgebaut werden
  • Keine Beeinträchtigung der bisherigen Nutzung der Stellfläche
  • geringe Investitionskosten und niedrigen Mieten bei guter Rendite
  • Investitionen über 10 Jahre abschreibbar
  • Sehr kurze Bauzeit

Klicken Sie auf die Bilder, um verschiedene Anwendungsbeispiele zu sehen (pdf).

Ein Kollaborationsprojekt des Canter Collectives Berlin.

Kontaktieren Sie uns, um mehr über dieses Projekt zu erfahren.

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