Projektentwicklung Erweiterung Uferhallen

Die Uferhallen bilden zusammen mit den Uferstudios in Berlin Wedding einen bedeutenden Ort der Kunstproduktion und Bildung. Die Nutzungen reichen von günstigen Ateliers über Gewerbe- und Eventflächen, Atelierwohnungen, Gastronomie bis zu hochschulübergreifend genutzten Tanz- und Mietstudios. Ziel der Projektentwicklung ist die Erweiterung des Konzepts auf eine angrenzende Brachfläche, die seit der Schließung der ehemaligen BVG-Werkstätten im Jahr 2006 ungenutzt ist.

Das Kulturzentrum aus Uferhallen und Uferstudios ist perfekter Ausgangspunkt für eine Weiterentwicklung. Besteht für das Gebäudeensemble Bestandsschutz, so lässt die Brache Experimente zu und verhilft dem Areal als Ganzem zu neuer Dynamik. Die Erweiterung entspricht der Nachfrage nach größeren Ateliers mit angeschlossenen Produktionsbetrieben und einem Schaulager in Kombination mit progressiven Wohnkonzepten.

Kern des Ansatzes, um rentable Neubauten zu realisieren ist der Gemeinschaftsgedanke – das Prinzip des Teilens in Verbindung mit preiswertem Bauen. Grundlage für ein optimales Lebens- und Arbeitsumfeld sind die Themen Grün und Erholung, Gemeinschaft und soziale Kontakte, Bildung und Inspiration.

Der Ansatz für günstiges Bauen basiert auf der Errichtung von Rohbauten mit rudimentärer Infrastruktur. Der Nutzer kann einen weiteren Ausbau selbst bestimmen und so das ideale Kosten-Komfort-Verhältnis bestimmen. Der Gemeinschaftsansatz sieht vor, neuen Formen des Zusammenwohnens Raum zu geben; Stichwort Clusterwohnungen. Hier teilen sich die Bewohner Gemeinschaftsflächen und reduzieren dadurch Flächenverbrauch und Kosten pro Person.

Das Entwicklungskonzept sieht kein fix definiertes Ziel vor. Vielmehr ist der Weg das Ziel. Am Anfang steht ein kuratierter Beteiligungsprozess. Ein öffentlichkeitswirksamer Auftakt macht das Potential des Standorts sichtbar und spricht potentielle Investoren an, sich an diesem einzigartigen und wegweisenden Projekt zu beteiligen. Die frühzeitige Einbeziehung der künftigen Nutzer und Nachbarn lässt vielfältige Ideen einfliessen und soll die Qualität und Akzeptanz des Projekts nachhaltig sichern.

In Zusammenarbeit mit June 14 Meyer-Grohbrügge & Chermayeff, Kerim Seiler und Ludwig Cramer-Klett.

www.Uferhallen.de
www.Uferstudios.de

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